01 — 24 Stunden aus Sicht eines Schnorchlers auf Tauchsafari.

In the air.Sep 29 2003 — Dieses Jahr ist einfach zu durchschauen. Entweder man sitzt am Flughafen oder man sitzt nicht am Flughafen. Oder man sitzt im Flugzeug oder eben nicht. Nun sitze ich im Flugzeug nach Marsa Alam. Marsa Alam, dem neuen Hoffnungsträger Ägyptens. Dem schmerzverzerrten Gesicht Hurdaqas wäre weiterhin nur schwer rosige Hoffnung auf die Wangen zu zaubern. Zwangsurlaub.

Auch meine Wangen sind nicht mehr rosig zu kneifen. Schon frühzeitig als Tauchurlaub gebucht, entpuppt es sich nun als Mogelpackung. Naja, zumindest für mich. Tauchuntauglich. So hab ich meinen Hightech-Atemregler, meinen funkgesteuerten Super-DC und mein Black Coral-Wingjacket gegen einen Schnorchel ohne Ausblasventil eingetauscht. Schnorcheln wollte ich nie. Wodurch sich auch das fehlende Ausblasventil erklären liesse. Man könnte so einiges erklären. Wie auch das Black Coral-Wingjacket. Oder, warum man nicht zum Schnorchler geboren wird. So wenig, wie man gestorben wird.

Das eine oder andere Freigepäckkontingent der Fotografen dankt. Zwangsurlaub vom Urlaub. Das soll mal jemand nachmachen. Mein Lungenvolumen fühlt sich verschaukelt.

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